| Der Warmluftkachelofen Schnell warme Luft - auch für mehrere Räume - |
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| So ein Warmluft-Kachelofen funktioniert im Prinzip wie ein elektrischer Gebläseheizer. In einen Hohlkörper wird die Raumluft eingesaugt, im Hohlkörper befindet sich eine Wärmequelle, die die Raumluft erhitzt und irgendwo hat der Hohlkörper ein paar Luftöffnungen, wo die erwärmte Luft in den Raum ausströmt. Unser Hohlkörper hier ist natürlich der Kachelofen (außen mit Kacheln "verkleidet" - wie der Profi sagt). Im Innern des Ofens steht ein sogenannter Heizeinsatz - der sieht aus wie die gußeisernen Öfen früher. Nur mit sehr viel mehr Technik. Die Heiztüre dieses Einsatzes schließt mit der Kachelfläche ab. Irgendwo unter dem Einsatz ist eine kleine Öffnung, durch die Raumluft in den Körper des Kachelofens gelangt. Im gußeisernen Heizeinsatz brennt nun das Holz oder die Briketts - als Alternative gibt es auch Heizeinsätze, die mit Öl oder Gas befeuert werden können. | ![]() |
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Der Einsatz wird heiß. Der heiße Rauch wird durch ein Rohr abgeleitet, aber nicht gleich in den Schornstein. Denn schließlich soll er nicht den Schornstein, sondern die Luft im Hohlkörper, d.h. im Kachelofen erwärmen. Also leitet man den Rauch - der Kachelofenbauer spricht hier von Heizgasen - in einen sogenannten Nachheizkasten. Das ist ein eiserner Kasten, durch den die Heizgase mit ein paar Umwegen geleitet wird. Während sie hier durchfließen, erwärmen sie auch diese metallische Fläche und diese wiederum die Luft im Kachelofen. Anstatt eines Nachheizkastens kann auch eine keramische Nachheizfläche nachgeschaltet werden. |
| Schließlich gehen die Heizgase - nachdem sie ihre Heizenergie abgegeben haben - durch ein Rohr in den Schornstein. Die Luft im Kachelofen ist jetzt warm. Aber wie gelangt sie in den Raum? Richtig - über Schlitze und Öffnungen in der Kachelverkleidung. Das können sogenannte Warmluftgitter sein oder Kacheln mit Öffnungen. Betrachten Sie die Skizze und Sie erkennen den ganzen Heizkreislauf eines Warmluftkachelofens. Ach ja - die Sache mit der Mehrraum-Heizung nicht zu vergessen. Man muß natürlich nicht die gesamte, im Inneren des Kachelofens erwärmte, Luft durch Gitter oder Lüftungskacheln in den Raum ausströmen lassen, in dem der Kachelofen steht. Wenn Sie mit dem Kachelofen z.B. auch den Gang im oberen Stockwerk mitheizen möchten, wird die erwärmte Luft im Kachelofen einfach über sogenannte Warmluftkanäle nach oben geleitet. Im Gang ist dann einfach ein Gitter angebracht, durch das die Warmluft ausströmt. Wenn Sie den Gang oder einen zweiten Raum nicht immer heizen wollen, können Sie diesen Warmluftkanal einfach mit einer eingebauten Klappe absperren. | ![]() |
| Beheizt wird der Grundofen ganz anders als der Warmluftofen, und zwar nur einmal pro 12 Stunden. Der Feuerraum wird mit ca. 15 kg Holz gefüllt. Das Holz brennt ab. Wenn nur noch Glut im Feuerraum ist, wird der Ofen "zugemacht", d.h. die Schlitze in der Feuerungstüre, über die das Feuer die zum Verbrennen nötige Luft bekommen hat, werden geschlossen. Ebenso wird eine Klappe dort zugemacht, wo der Rauchzug im Ofen in den Schornstein mündet. Schließlich soll die Wärme jetzt im Ofen bleiben und nicht durch den Schornstein entweichen. Nach ca. ein bis zwei Stunden werden die Kacheln des Ofens warm. Er lädt sich auf - wie der Fachmann sagt. Das nächste mal wird erst wieder morgen früh geheizt. | |